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Die Hauptsehenswürdigkeit des Ortes ist die Quelle
der Sorgue am Fuße einer 230 Meter hohen Felswand, die den Fluss
zu Zeiten der Schneeschmelze mit 22 m³ pro Sekunde speist. Je
nach Jahreszeit und Regenmenge variiert der Wasserstand sehr stark.
In Trockenperioden liegt ein großer Teil des oberirdischen Beckens
trocken, der Fluss tritt dann erst einige hundert Meter abwärts
an die Oberfläche. Der französische Taucher und Meeresforscher
Jacques-Yves Cousteau erforschte mit seinem Team in diversen Tauchgängen
als erster systematisch das unterirdische Höhlen- und Quellsystem.
Der Ursprung der Quelle wurde allerdings erst 1985 endgültig geklärt:
der tiefste Punkt des Siphons liegt in 308 Meter Tiefe; die Quelle
ist der einzige Ausfluss eines unterirdischen Beckens von 1.100
km² Fläche, das die Wasser des Mont Ventoux, der Monts de Vaucluse
und der Montagne de Lure aufnimmt.
AuEin
ähnliches Phänomen gibt es in Deutschland in der Schwäbischen
Alb in Form der Aachquelle
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